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Zielgruppen Strategien
Work in Progress

Zielgruppen Strategien

Eindenken in unsere User*innen ist ein fundamentaler Designprozess. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Analyse der Kund*innen deiner Kund*innen.

Zielgruppen-Analyse

Wie finde ich meine User*innen

Es gibt für jedes Unterfangen, welches mit Kommunikation zu tun hat eine Zielgruppe. Es ist der beabsichtigte Empfänger der Botschaft des Senders.

Je realer die Markt- und User*innen-Analyse gemacht wird, umso besser können wir uns die Zielgruppen definieren. Marktforschung ist jedoch Zeit- und kostspielig.

User-Research ist ein grosses Geschäftsfeld.

Wir können uns auch die Zielgruppe ausdenken. Umso näher diese Zielgruppe an unserer Person ist, je besser. Je weiter weg je clichéhafter wird sie.

© Concodia - Präsentation von Alexander Nix, der Mann der dabei half Donald Trump ins Weisse Haus zu bringen...
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Schweizer Marktforschungs-Institute

Demoscope

Happy Thinking People

Link Institut

Das Ziel

QUo VAdis

Was nützt einem eine Marktanalyse, ohne einen Plan was wir von unserer Zielgruppe wollen?

Bevor wir uns mit einer Zielgruppe auseinandersetzen, müssen wir wissen, was wir von ihr wollen.

Eine Webseite muss wissen, was sie erreichen will und vor allem wie sie es erreichen will.

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Fragen

Was will ich mit meiner Webseite?

Was sollen die User*innen tun?

Was sollen sie dabei empfinden?

Sind es mehrere Dinge, welche ich von meinen User*innen will?

Warum kann ich diese Ziele reduzieren?

Mehr dazu unter Marketing

Personas

Beschreibung der Protagonisten

Personas sind verlässliche und realistische Repräsentanten deiner Zielgruppe(n). Personas sind die Protagonist*innen welche während dem Projekt im Dialog mit der Entwicklung stehen.

Personas sollten auf qualitativen wie quantitativen User-Research und Webseiten-Analtics beruhen.

Die Definition der Merkmale, welche für die Webseite relevant sind, ergeben sich aus den Zielen/Absichten der Webseite.

Mögliche Merkmale einer Persona

Demografische Merkmale (Alter oder Geschlecht)

Sozioökonomische Merkmale (Bildung, Beruf, Gehalt)

Psycho grafische Merkmale (Motivation, Meinung, Wünsche)

Kaufverhalten (Preissensibilität)

Politisches verhalten (Liberal, Konservativ, etc.)

Hobbies (Sport, Freizeit Aktivitäten, etc.)

Das Big-Five Modell

etc.

Handskizze einer Persona. Als Beispiel wie man sich eine Persona erstellen könnte.
© lynda.com
Handskizze einer Persona. Als Beispiel wie man sich eine Persona erstellen könnte.
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Tipp

Es lohnt sich verschiedene Merkmalstypen zugeschnitten auf das Projekt zu definieren. Attribute, die keinen Einfluss haben kann man vernachlässigen.

Szenarios

Die Personas im Alltag

Szenarios helfen Designprobleme zu finden in dem sie reale Situationen bei der Interaktion mit der Webseite durchspielen.

Dabei steht aber die Umwelt/Umfeld der Persona im Vordergrund. Es ist das Warum und Wo zum Wer. Wie entwickle ich Szenarios?

Service-Aspekt

Man stellt einen spezifischen Service der Webseite ins Zentrum und modelliert daraus Situationen, wie die Webseite besucht wird oder den Service nutzt.

z. B. E-Ticket abrufen auf dem Handy am Flughafen von der Webseite der Airline.

Alltags-Aspekt

Man definiert Alltagssituationen und überlegt sich wie es einen spezifischen Service der Webseite zu nutzen.

z. B.: In einem vollgestopften Tram mit dem Handy Online-Banking machen.

Eine comichafte Skizze, die Szenarios aufzeigt, welche eine Userin erlebt.
© Jackson Choi<br>
Eine comichafte Skizze, die Szenarios aufzeigt, welche eine Userin erlebt.
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Storyboard

Personas und Szenarios wachsen zusammen

Storyboards sind ganze Comic-Strips über eine Persona, die in einem Szenario einen Service auf der Webseite durchlebt.

Durch das Skizzieren einer realen Situation erhält man wichtige Hinweise, welche holistischen Aspekte zu beachten sind. z. B.: Wechselt die Person vom Handy auf den Computer um ihren Service auf der Webseite zu beenden? Oder nimmt sie sich bewusst Zeit, etwas nachzuschlagen, oder tut sie dies hastig?

Es lohnt sich zuerst einen sehr gängigen, altbekannten Weg eines Szenarios zu gehen um danach die Optimierungen mit der neuen Webseite herauszuschälen.

© Online Course Training
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User Story Mapping

Von der Geschichte zum Task Management

User Story Mapping ist die Weiterentwicklung von Storyboards, Szenarios und Personas. Die Geschichten werden in klare Tasks heruntergebrochen um danach das Design wie die Entwicklung einer Webseite oder Feature zu planen.

Meist werden Post-its oder ähnliche Zettel verwendet und an Wänden aufgehängt. So lassen sie sich modular von Todo-Listen zu Stories hin und her kleben. So kann ein Abbild des Task-Managment geschaffen werden.

Es ist der Einstieg in die User-Stories, die zu einer Agilen Web-Entwicklung verwendet werden.

Diese Zielgruppen-Strategien sind UX-Design Ansätze.

Es ist ein kleiner Abriss eines riesigen Themas. Es soll helfen, erste Schritte in den Gestaltungsprozess zu implementieren.

Inhaltsstrategien

Es ist egal wie technisch herausragend oder wie schön deine Webseite gestaltet ist. Passt der Inhalt nicht zum gewünschten Zielpublikum und kann die Geschichte nicht transportieren, ist alles umsonst. Die Kunst ist es, die richtige Tonalität zu finden. Webdesigner*innen sind zwar keine Texter oder Markt-analyst*innen, aber ohne ein Interesse an der inhaltlichen Materie verspielt man viel.

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