Big Data wird oft über fünf Eigenschaften beschrieben.

Volume, Velocity, Variety, Veracity, Value

Datenmengen erfassen

Die sogenannten 5 Vs helfen, grosse Datenmengen nicht nur über ihre Grösse, sondern auch über ihre Dynamik und Qualität zu verstehen.

Big Data meint nicht einfach «sehr viele Daten». Das Phänomen wird meist über die 5 Vs erklärt:

Volume: die schiere Menge an Daten.
Velocity: die Geschwindigkeit, mit der Daten entstehen und verarbeitet werden.
Variety: die Vielfalt der Formate, etwa Text, Bild, Audio, Video, Standort oder Klickverhalten.
Veracity: die Glaubwürdigkeit und Qualität der Daten.
Value: der tatsächliche Nutzen, der aus Daten gezogen werden kann.

Gerade für Designer:innen ist diese Unterscheidung wichtig. Denn nicht jede Datenmenge ist automatisch relevant. Gute Gestaltung hilft dabei, aus unübersichtlichen Datenkonstellationen lesbare, brauchbare und entscheidungsfähige Informationen zu machen.

Die 5 Vs zeigen auch: Big Data ist nie nur ein Speicherproblem. Es geht ebenso um Tempo, Unsicherheit, Interpretation und Wertschöpfung.

Gestalterische Relevanz: Gute Interfaces übersetzen Volume, Velocity und Variety in Orientierung statt Überforderung.

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Big-Data