Big Data beschreibt nicht nur grosse Datenmengen, sondern eine neue kulturelle und technische Realität.

Datenhandling

Immer mehr Daten

Gestaltungsarbeit umfasst heute immer häufiger die Visualisierung, Einordnung und Vermittlung grosser Datenmengen.

Daten fallen heute überall an: in Suchmaschinen, Onlineshops, Karten, Sensoren, Social Media, Verwaltung, Forschung und in beinahe jedem digitalen Produkt. Die Mengen wachsen schneller, als wir sie einzeln betrachten können. Genau hier beginnt Big Data.

Für Gestalter:innen bedeutet das: Wir müssen lernen, mit grossen, dynamischen und teilweise unübersichtlichen Informationsmengen umzugehen. Nebst klassischen Diagrammen braucht es Interfaces, Filter, Suchlogiken, Karten, Dashboards und interaktive Visualisierungen, die Komplexität verständlich machen.

Designer:innen müssen dafür nicht zwingend die technische Infrastruktur programmieren. Ein solides Verständnis für Datenstrukturen, Datenquellen und Darstellungsformen hilft jedoch enorm, um sinnvolle Konzepte zu entwickeln und mit Entwicklungsteams besser zusammenzuarbeiten.

Big Data ist damit nicht nur ein technisches Thema. Es verändert, wie wir Informationen sehen, wie wir Entscheidungen treffen und wie digitale Produkte entstehen.

Merksatz: Big Data beginnt dort, wo Daten nicht mehr einzeln, sondern nur noch über Systeme, Muster und Visualisierung verständlich werden.

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Big-Data